Antrieb am Gleis
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Was wird geprüft? Ob ein seitlicher Weichenantrieb neben seiner Weiche Platz hat. Der Trackplanner legt den Grundriss des Antriebs so neben die Weiche, wie er im Plan eingebaut ist, und meldet zwei Fälle: Der Antrieb liegt auf den Schwellen eines anderen Gleises auf etwa derselben Höhe (dort kann er nicht liegen, egal wie flach er ist). Oder er ist höher als die untere Stufe des Fahrzeugprofils nach NEM 102 und liegt zugleich näher an der Mitte eines Gleises als die halbe Fahrzeugbreite. Das gilt auch für das eigene Gleis der Weiche.
Warum ist das wichtig? Am Parallelgleis im Mindestabstand ist neben der Weiche oft kein Platz für den Antrieb. Im Plan fällt das kaum auf, beim Bauen liegt der Antrieb dann auf dem Nachbargleis. Ein zu hoher Antrieb dicht am Gleis wird von vorbeifahrenden Fahrzeugen gestreift.
So behebst du es: Lässt der Antrieb beide Seiten zu und ist die andere Seite frei, setzt die Schnellkorrektur „Antrieb auf die andere Seite der Weiche setzen“ ihn dorthin. Sonst die Gleise weiter auseinanderlegen oder die Einbaulage im Antriebs-Chip der Weiche ändern.
Zahlen & Voreinstellungen: Die untere Stufe des Profils (NEM 102, Maß HL1 über Schienenoberkante) ist je Baugröße Z 4,5 · N 6 · TT 8 · H0 11 · S 15 · 0 22 · I 30 · II 43 mm. Bis zu dieser Höhe dürfen Funktionselemente wie ein Antrieb neben das Gleis ragen (Fußnote 2 der Norm). Die halbe Fahrzeugbreite folgt deiner Einstellung beim Lichtraum (H0: 24 mm). Ein Antrieb, der bündig an einer Schwelle abschließt, gilt als frei (0,5 mm Spiel). Antriebe ohne bekannte Maße prüft die Regel nicht. Die Prüfung ist Teil der Premium-Analyse.