Unbenannter Bahnhof
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Was wird geprüft? Ob eine Gleisgruppe, die die Planprüfung als Bahnhof erkennt, schon einen Namen hat — also einer Betriebsstelle zugeordnet ist. Die Planprüfung erkennt solche Gruppen weiterhin, zeigt sie aber nicht als Hinweis: Sie zählt sie oben als offene Angabe („Bahnhof vermutet”). Die Frage selbst stellt das Werkzeug „Betrieb” (Chip im Plan).
Warum ist das wichtig? Die Bahnhofs-Erkennung ist eine Heuristik: Sie sieht Parallelgleise an Weichen und schließt daraus auf einen Bahnhof. Manchmal irrt sie — eine zweigleisige freie Strecke sieht von oben aus wie ein Bahnhof, ein Endbahnhof ohne Parallelgleis dagegen nicht. Solange die Gruppe namenlos bleibt, muss die Planprüfung raten, und ihre Meldungen heißen „Gruppe 2” statt „Waldheim”. Benennst du die Stelle einmal, werden die Betriebs-Hinweise dazu ortsgenau — und die Zuordnung bleibt auch stehen, wenn der Plan neu durchgerechnet wird.
So behebst du es: Im Werkzeug „Betrieb” den Vorschlag bestätigen und benennen — als „Bahnhof” oder, wenn dort abgestellt statt bedient wird, als „Schatten-bhf.”. Das lohnt doppelt: Ein benannter Schattenbahnhof beendet nebenbei den Hinweis „Schattenbahnhof fehlt”. Ist es gar keine Betriebsstelle — etwa eine zweigleisige freie Strecke —, dann wähle „✗ Keiner”: Danach verschwindet nicht nur dieser Hinweis, sondern „Umfahrgleis” und „Weichen-Orientierung” lassen diese Gruppe dauerhaft in Ruhe. Das Werkzeug „Betrieb” kommt bald.
Zahlen & Voreinstellungen: Hinweis-Stufe, keine Schwelle. Ein Fundort je erkannter Gruppe. Gleisbündel, die über mehrere voneinander getrennte Netze verstreut liegen, melden nichts — sie sind kein einzelner Ort.