Enden aufeinander, nicht verbunden
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Was wird geprüft? Ob zwei Gleisenden genau aufeinanderliegen, ohne verbunden zu sein. Gemeint sind Enden, die sich verbunden hätten: auf demselben Stoß, in Gegenrichtung und aus zueinander passenden Gleisen, auch wenn die beiden Gleise auf verschiedenen Ebenen liegen. Gemeldet wird jedes solche Paar mit dem Höhenunterschied zwischen den beiden Enden.
Warum ist das wichtig? In der Draufsicht sieht der Stoß fertig aus, tatsächlich endet das Gleis hier. Meist trennt die Höhe die beiden Enden: Der Trackplanner verbindet zwei Enden nur, wenn sie auch in der Höhe zusammenpassen. Liegt das eine 1 cm höher als das andere, legt der Trackplanner das gezogene Gleis zwar passend an, verbindet es aber nicht, und im Plan ist kein Unterschied zu sehen.
So behebst du es: Den Befund in der Planprüfung öffnen und „Lösung zeigen” wählen: Die Schnellkorrektur verbindet die beiden Enden und gleicht die Höhe an, bei einem Höhenunterschied mit Premium. Oder im Werkzeug „Gleise” am Ende auf ⋯ tippen, „verbinden” wählen und auf das Ende darunter tippen. Ist so ein Paar gerade erst entstanden, etwa direkt nach dem Ziehen, bietet der Trackplanner das Verbinden über dem Stoß an. Wie die Höhe angeglichen wird, zeigt die Vorschau, meist als flache Rampe über die Gleise davor.
Zahlen & Voreinstellungen: Als aufeinanderliegend gelten Enden, die höchstens 2 mm (H0, baugrößen-skaliert; zwischen zwei Gleisen eines Spielsystems 6 mm) auseinander und höchstens 3° gegeneinander geknickt sind, also so nah, wie zwei Enden für eine neue Verbindung liegen müssen. Gemeldet wird bis knapp unter der lichten Höhe (H0: 8 cm, baugrößen-skaliert), zwischen zwei Gleisen eines Spielsystems bis knapp unter 3,2 cm, weil die zweite Ebene dort tiefer liegt (die Rampe der Holzeisenbahn steigt 6,4 cm). Liegen die Enden noch weiter übereinander, ist es fast immer eine gewollte zweite Ebene, etwa ein Schattenbahnhof oder eine Brücke.