Brücke zu kurz

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Was wird geprüft? Ob ein Gleis, das unter einer gewählten Brücke durchläuft, ganz durch ihren freien Durchlass passt. Der Trackplanner legt um das untere Gleis die Hüllkurve deiner Fahrzeuge (wie beim Lichtraum) und misst entlang der Brücke, wie weit sie über die Brückenkante hinaus unter das Widerlager ragt — oder einen Pfeiler trifft. Das gilt auch für Weichen und Kreuzungen unter der Brücke: Dort zählt jeder Fahrweg. Je Kreuzung gibt es einen Hinweis mit der fehlenden Länge (die Fahrwege einer Weiche an derselben Stelle zählen als eine). Brückenstellen ohne gewählte Brücke prüft die Regel nicht: Sie entstehen aus dem unteren Gleis und decken es per Definition.

Warum ist das wichtig? Seit sich das Gelände nach der Brücke richtet, kannst du jede Brücke überall hinsetzen — auch eine, die für das Gleis darunter zu kurz ist. Im Plan sieht das ordentlich aus, auf der Anlage fährt der Zug gegen das Widerlager oder den Pfeiler.

So behebst du es: Längere Brücke wählen oder die Brücke verschieben, bis das Gleis darunter frei liegt. Ein Klick auf den Hinweis öffnet den Brücken-Dock — dort findest du andere Brücken und kannst sie entlang des Gleises schieben.

Zahlen & Voreinstellungen: Fahrzeugbreite nach NEM 102 (H0: 48 mm, änderbar), im Bogen um die Wagenlänge deiner Züge verbreitert (an Weichen und Kreuzungen die Grundbreite). „Darunter” heißt: mehr als 1 cm tiefer als das Gleis auf der Brücke. Gemeldet wird ab 0,5 mm fehlender Länge. Die Prüfung ist frei.