Wendel-Steigung

In Arbeit: Dieser Bereich ist noch in Arbeit — Inhalte werden laufend ergänzt und überarbeitet.

Wendel-Steigung

Was wird geprüft? Für jede erkannte Wendel: die effektive Steigung — nominale Steigung plus Kurvenwiderstands-Zuschlag nach der John-Allen-Faustregel (32 ÷ Radius in Zoll, in Prozentpunkten). Zusätzlich: Wendelradius unter dem Praxis-Minimum.

Warum ist das wichtig? In der Wendel wirkt jede Kurve wie zusätzliche Steigung. Das Rechenbeispiel, das jeden überrascht: R = 420 mm mit 10 cm Durchfahrhöhe ergibt nominal 4,2 % — plus 1,9 Punkte Kurvenzuschlag sind effektiv 6,1 %. Da zieht kaum eine Lok mehr als sich selbst hoch. Deshalb gilt: unter ~630 mm Radius funktioniert eine H0-Wendel praktisch nie.

So behebst du es: Radius vergrößern (wirkt doppelt: weniger Zuschlag UND mehr Weg pro Umlauf), Durchfahrhöhe minimieren, oder die Höhendifferenz anders gewinnen (offene Rampe, Null-Ebene anheben).

Zahlen & Voreinstellungen: Grenzwert = Steigungs-Grenzwert (2,5 %); Mindestradius 630 mm (H0, skaliert).